Experimente mit Krita

By Isabelle Groschke / On / In Software

Es gibt Künstler die können gar nicht über das nachdenken was sie gerade tun. Sie können nur intuitiv arbeiten. Ein Vorgang, der am Computer nur dann funktionieren kann, wenn der Künstler genau weiß was er da macht und, dass Programm ein intuitives Arbeiten erlaubt. Ein Maler vor der Leinwand, der ein sureales Bild malt, indem er aus einiger Entfernung Farbe auf die Leinwand spritzt, weiß ganz genau was er da macht. Aber er kann sich keine Gedanken darüber machen welches Muster genau auf der Wand landet. Er arbeitet intuitiv.

Krita ist so ein Programm, welches intuitives Malen erlaubt. Anders als an der Leinwand, aber immerhin mit Stift und Tablet (Grafiktablet). Wenn ich versuche eine schöne Zeichnung zu Zeichnen, wird mir immer wieder klar, wie schwer es mir fällt einen geraden Strich zu führen oder einen perfekten Kreis frei zu zeichnen. Klar, am Rechner habe ich dafür Hilfsmittel. Aber die ersetzen ein Talent zum Zeichnen nicht wirklich.

Bilder wie dieses hier entstehen bei mir nie planvoll, nie mit einer gewissen Absicht. Habe ich diese Absicht, z.B. Ein Baum zu malen. Werde ich entweder einen Baum zustande kriegen der mich nicht zufriedenstellt, da mein geistiges Auge was anderes sah, oder eben gar kein Bild, was wahrscheinlicher ist. Egal ob ich mit Krita oder mit Gimp arbeite, beide Programme haben so viele Funktionen und Möglichkeiten der Bildmanipulation das bis heute noch nicht alle kennengelernt habe. Bilder wie dieses hier entstehen durch meinen Mut zur Lücke und zum Experimentieren. Manchmal ist es auch Zufall oder ein begangener Fehler der mir eine Möglichkeit zeigt etwas zu verändern.

aqua

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